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Schon Hippokrates ging davon aus, dass alle äußeren
Absonderungen ein Heilmittel gegen andere innere Erkrankungen seien.Der Entdecker des Baunscheidtverfahrens, der Feinmechaniker und Naturwissenschaftler Carl Baunscheidt litt an Arthrose. Er wurde im
Bereich des Daumensattelgelenkes von mehreren Mücken gestochen. Durch eine reaktive Hyperämie (verstärkte Durchblutung) und gleichzeitigen Juckreiz wurden seine Beschwerden auf Dauer beseitigt. Diese Erfahrung brachte
ihn dazu, den Lebenswecker, ein spezielles Behandlungsinstrument zu konstruieren und dies in Kombination mit einer Ölmischung zu verwenden. Das Verfahren nach Baunscheidt ist ein Reflexverfahren, das
flächenhaft wirkt und zu einer Immunstimulation führt. Es hat eine lymph- und durchblutungsanregende Wirkung und reguliert den lokalen pH-Wert was eine Aktivierung der inneren Organe zur Folge hat und somit zur
körperlichen Kräftigung führt. Seinerzeit fand diese Methode eine große, auch internationale, Verbreitung, wird aber heute aus Bequemlichkeitsgründen oder Unkenntnis nur noch wenig eingesetzt.
Indikationen sind neben rheumatoiden Beschwerdebildern (mit Arthrose, Arthritiden, chron. Polyarthritis sowie Morbus Bechterew) auch Migräne, HNO-Erkrankungen, Lungen- und Bronchialerkrankungen, chron. Nieren- und
Blasenerkrankungen, aber auch Schlafstörungen und viele andere Erkrankungen wurden positiv beeinflusst. |